A Hall-Effekt-Stromsensor ist ein Halbleitergerät, das Magnetfelder misst, um den Strom zu bestimmen. Sein Prinzip basiert auf dem Hall-Effekt. Wenn ein stromdurchflossener Leiter (der Erregerstrom des Sensors) senkrecht zu einem Magnetfeld (erzeugt durch den zu messenden Strom I P ) platziert wird, wird über dem Leiter eine Spannung – die Hall-Spannung – erzeugt. Diese Spannung ist direkt proportional zur Stärke des Magnetfelds und damit zum Strom, der es erzeugt hat.
Produktmerkmale
1. DC- und AC-Messgerätet: Im Gegensatz zu vielen induktiven Sensoren können Hall-Effekt-Sensoren sowohl Gleichstrom (DC) als auch Wechselstrom (AC) messen, was sie äußerst vielseitig macht.
2. Solid-State und robust: Da sie keine beweglichen Teile oder Wicklungen haben, sind sie äußerst zuverlässig, langlebig und haben eine lange Lebensdauer.
3. Unaufdringlich und isoliert: Sie sorgen für eine inhärente elektrische Isolierung zwischen dem Messstromkreis und dem Ausgangssignal des Sensors und erhöhen so die Sicherheit.
Allgemeine Anwendungen
Hall-Effekt-Stromsensoren finden sich in einer Vielzahl moderner Systeme:
1. Motorantriebe: Präzise Steuerung von Drehzahl und Drehmoment in bürstenlosen Gleichstrommotoren und industriellen Motorantrieben.
2. Aktuelle Überwachung: In Batteriemanagementsystemen (BMS), Solarwechselrichtern und Netzteilen zum Schutz und zur Steuerung.
3. Automobilsysteme: Wird zur Überwachung des Stroms in elektrischen Servolenkungen, Batteriepaketen in Elektrofahrzeugen und Ladesystemen verwendet.