Ein Fluxgate Stromsensor ist ein hochpräzises Gerät, das sowohl Gleich- als auch Wechselströme misst, indem es die magnetischen Sättigungseigenschaften eines ferromagnetischen Kerns ausnutzt. Sein Prinzip beruht auf der nichtlinearen BH-Kurve des Kerns. Eine Erregerspule wird von einem hochfrequenten Wechselstromsignal angetrieben, das den Kern wiederholt sowohl in positiver als auch in negativer Richtung sättigt. Wenn ein externes Magnetfeld des gemessenen Stroms vorhanden ist, entsteht eine Asymmetrie im Sättigungszeitpunkt. Dieses Ungleichgewicht induziert eine bestimmte harmonische Komponente in einer sekundären Sensorspule, die dann präzise erfasst und verarbeitet wird, um den genauen Wert des externen Stroms zu berechnen.
Produktmerkmale
1. Extrem hohe Genauigkeit und Auflösung: Es bietet außergewöhnliche Präzision mit sehr geringem Offset und Verstärkungsdrift und ist in der Lage, selbst bei Vorhandensein großer Gleichstromkomponenten kleinste Ströme (im mA-Bereich) zu messen.
2. Hervorragende Gleichstromstabilität und geringes Rauschen: Im Gegensatz zu Hall-Effekt-Sensoren bietet das Fluxgate-Prinzip eine überlegene Stabilität für Gleichstrom- und Niederfrequenzstrommessungen bei minimalem Eigenrauschen.
3. Große Bandbreite: Moderne Fluxgate-Sensoren sind zwar auf Präzision optimiert, verfügen aber auch über eine gute Bandbreite, die sich für die genaue Messung dynamischer Stromwellenformen eignet.
Allgemeine Anwendungen
Diese Sensoren werden in anspruchsvollen Anwendungen eingesetzt, bei denen es auf höchste Genauigkeit ankommt:
1. Präzisions-Leistungsanalysatoren und hochwertige Labortestgeräte.
2. Batterietestgeräte und Solar-Array-Überwachung, bei denen eine genaue Strommessung für Effizienzberechnungen von entscheidender Bedeutung ist.
3. Medizinische Bildgebungssysteme (z. B. MRT) und Instrumente für die wissenschaftliche Forschung.